Familie

Die vorbereitete Umgebung – das Bad #montessorientdecker

Über den heutigen Beitrag freue ich mich sehr, da ich schon länger mal einen Beitrag über unsere montessori-Inspirierte Wohnung schreiben wollte.

Über die Montessoripädogogik bin ich zum ersten Mal auf Pinterest gestoßen. Mein Interesse und meine Begeisterung für die Lehren waren sofort geweckt. Nach einigem recherchieren und viel lesen, war ich mir sicher, dass ich einige Dinge der Montessoripädogik in unseren Alltag integrieren möchte.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe, dem #montessorimontag. Der erste Teil der Reihe befasst sich mit der Vorbereiteten Umgebung. In den nächsten Wochen wird jeden Montag ein Raum als Thema gewählt.

Der #montessorimontag der #montessoriEntdecker

Die Reihe wurde von den #montessorientdecker ins Leben gerufen. Gegründet wurde die Plattform von Sabrina (Wunschkind – Herzkind – Nerzkind) und Manuela und Michaela (Wunderwerkstatt) und wird von weiteren Bloggern wie Tanja von Tafjora, Kristina von Kind, Küche, Chaos, Marie von Juno und Gefährtin und Ricarda von Tiger’sAbenteuer unterstützt.

Ziel der Plattform ist der Austausch von Erfahrungen und jeder, der „sein Kind mit wachsender Aufmerksamkeit beobachtet – und bereit ist, sich auf dessen Bedürfnisse Tag für Tag neu einzulassen, ein #Montessorientdecker“ (Quelle MontessoriEntdecker).

Die Vorbereitete Umgebung – das Bad

Unter der vorbereiteten Umgebung versteht man, dass sich die Umgebung, z. B. die Wohnung, an die psychischen Bedürfnisse des Kindes angepasst wurden. Auf diese Weise hat das Kind die Möglichkeit sich mit allen seinen Sinnen zu entfalten.

In dem heutigen Beitrag geht es um das Zimmer Badezimmer. Wie kann man also das Badezimmer so herrichten, dass sich ein Kleinkind selbstständig darin bewegen kann? Waschbecken und Co. sind ja nicht Höhen verstellbar. Wenn man in einer Mietwohnung wohnt, sind Umbauarbeiten auch nicht sehr leicht umzusetzen.

Das Badezimmer auf die Bedürfnisse meiner Tochter (3 Jahre alt) und nun meines Sohnes (11 Monate) zu gestalten, war für mich nicht sehr einfach. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht und das Internet nach Inspiration abgesucht. Da habe ich auch tolle Ideen gefunden, die für uns leider nicht umsetzbar waren bzw. nicht mehr nötig waren.

Unser Badezimmer

Wir sind letztes Jahr umgezogen und haben nun das Glück zwei Badezimmer zu haben. Eins davon ist nun das „Kinderbadezimmer“ und das andere gehört uns Erwachsenen :-).

Als wir das Kinderbadezimmer einrichteten, war unser Sohn noch ein kleines Baby und seine Bedürfnisse daher noch nicht berücksichtigt worden.

Wir haben ein offenes Regalsystem in diesem Badezimmer. Auf den unteren Regelböden befinden sich unsere Handtücher. Die Kinder haben ihre eigenen Handtücher, die ich immer ganz nach oben auf den Stapel lege. So kann sich meine Tochter vor dem Baden ihr eigenes Handtuch rausholen. Auf den oberen Regelböden befinden sich Dinge, die nicht für Kinderhände sind wie z.B. unsere Medikamentenkiste.

Im Regal unter dem Waschbecken befinden sich zwei Körbchen für Kleinzeug. In dem einen Körbchen befinden sich die Kindersachen wie Badewasserzusatz, Malseife und alles was das Kinderherz beim Baden höher schlagen lässt. In dem anderen Körbchen sind allgemeine Dinge, wie unser Kulturbeutel, Zahnbürstenbehälter und ähnliches drin.

MontessoriEntdecker - vorbereitete Umgebung Bad
Unser Waschbecken mit Tritthocker und Spiegel auf Höhe des Kindes

Neben dem Regal habe ich einen Spiegel und einen kleinen Aufbewahrungsbecher für ihre Zahnbürste angebracht. Ich wollte etwas flexibles in der Anbringung und habe mich daher für die Badezimmer-Serie Stugvik von Ikea entschieden. Durch die Saugnäpfe habe ich mir das Bohren in die Fliesen erspart und kann den Spiegel und den Becher nach der Größe meiner Tochter bzw. meines Sohnes anpassen.

Der Spiegel hat kleine Haken an denen man ein Handtuch, eine kleine Bürste oder auch ein paar Haargummis aufhängen kann.

MontessoriEntdecker - vorbereitete Umgebung Bad
Einfacher höhenverstellbarer Spiegel mit Platz für Handtuch, Waschlappen und Bürste

Als wir umgezogen sind, war meine Tochter groß genug um mit Hilfe eines Hockers an den Wasserhahn im Waschbecken ranzukommen. Daher haben wir keinen speziellen Waschtisch für sie.

Mit Hilfe des Hockers kommt sie auf die Toilette und mittlerweile auch in die Badewanne rein.

Auf dem Badewannenrand steht das Shampoo sowie das Spielzeug. In der Badewanne kommt sie alleine an die Duschbrause und an den Wasserhahn.

MontessoriEntdecker - vorbereitete Umgebung Bad
Alles in Reichweite

Erweiterungen nötig

Unser kleiner Sohn, jetzt 11 Monate, wird so langsam mobil und auch er soll sich selbstständig im Bad zurechtfinden. Unsere aktuelle Lösung wird dann auf seine Bedürfnisse angepasst. Ich bin schon sehr gespannt, wie unsere Routine im Bad mit zwei Kindern aussehen wird.

Weitere Badezimmer-Einblicke findet ihr bei den MontessoriEntdeckern auf Facebook. Viel Spaß beim Lesen und inspirieren lassen!

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5 Kommentare zu „Die vorbereitete Umgebung – das Bad #montessorientdecker

  1. Vielen Dank für die schönen Inspirationen. Unser Sohn ist gerade zwei geworden und ich glaube, so langsam könnte er auch etwas mehr Selbstbestimmung im Bad nötig haben 😉

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